Darmtherapie
Daher ist eine umfassende Stuhldiagnostik nicht nur bei Darmbeschwerden sinnvoll. Ein geschwächtes Immunsystem, Allergien, Histaminthemen, Hauterkrankungen u.v.m. sind ebenfalls Indikatoren für einen Darm, der Unterstützung benötigt. Zudem gibt es Hinweise auf Zusammenhänge zwischen dem Mikrobiom (der Summe und Zusammensetzung unserer Darmbakterien) und zahlreichen chronischen Erkrankungen. Es lohnt sich also auch präventiv genauer hinzuschauen. Und meist lohnt sich ein Blick auf den Darm auch bei hormonellen Beschwerden, da auch hier ein Zusammenhang besteht.
Bei offensichtlichen Darmthemen ist eine Darmdiagnostik ebenfalls sinnvoll.
Bauchbeschwerden können den Alltag erheblich beeinträchtigen – sei es durch Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme oder den Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Oft fühlen sich Betroffene mit ihren Beschwerden nicht richtig verstanden oder finden trotz zahlreicher Untersuchungen keine zufriedenstellenden Antworten. Doch wo die klassische schulmedizinische Diagnostik aufhört, gibt es noch zahlreiche Optionen. Candida, Leaky Gut, Entzündungen, Verdauungstückstände, Pankreas- oder Leberschwäche, SIBO/IMO, Verschiebungen des Mikrobioms uvm. können die Ursache sein.
Neben der ausführlichen Anamnese liefern Stuhluntersuchung, Atemgastest oder Kapillarbluttests wichtige Hinweise auf die Ursache der Beschwerden. Diese gehen wir dann gezielt an und analysieren auch, warum es überhaupt dazu kam, um Rezidiven vorzubeugen.